Wut, Streit und impulsive Reaktionen gehören zur Entwicklung von Kindern und Jugendlichen. Wenn jedoch andere Personen bedroht, eingeschüchtert oder verletzt werden, sollten Eltern frühzeitig und klar reagieren. Gewalt kann unterschiedliche Formen annehmen: körperliche Gewalt wie Schläge oder Tritte, psychische Gewalt durch Drohungen und Einschüchterungen sowie digitale Gewalt in Form von Mobbing, Erpressung oder Ausgrenzung über soziale Medien.
Wichtig ist, das Verhalten ernst zu nehmen, ruhig zuzuhören und deutlich zu machen, dass Gewalt nicht akzeptiert wird. Gleichzeitig hilft es, nach den Ursachen zu fragen und gemeinsam nach Lösungen zu suchen. Oft stehen Überforderung, Konflikte, Frustration oder eigene belastende Erfahrungen hinter aggressivem Verhalten.
Ausführliche Informationen zur Entstehung von Jugendgewalt, zu Risikofaktoren und wirksamen Präventionsmassnahmen bietet die Broschüre «Jugend und Gewalt» der Schweizerischen Kriminalprävention:
https://www.skppsc.ch/de/wp-content/uploads/sites/2/2016/12/jugendundgewaltdt.pdf.